Kastration LAPARO oder die sogenannte Klassik?
Die laparoskopische Kastration ist schonender, sicherer und weniger schmerzhaft als der klassische Eingriff. Lesen Sie, warum wir sie empfehlen.

Die Kastration ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe in der Kleintierpraxis. Bei BENNETT bieten wir beide Verfahren an — die klassische (offene) Kastration und die laparoskopische (LAPARO) Kastration. Worin unterscheiden sie sich, und warum bevorzugen wir die Laparoskopie?
Die klassische Kastration
Beim klassischen Verfahren macht der Chirurg einen Bauchschnitt, über den die Eierstöcke — bei der klassischen Kastration auch die Gebärmutter — entfernt werden. Der Eingriff ist durch jahrzehntelange Praxis bewährt und voll funktionsfähig. Nachteile sind der größere Schnitt, stärkere Schmerzen nach dem Eingriff und eine längere Erholung.
Die laparoskopische Kastration
Bei der LAPARO-Methode wird über 2–3 kleine Einstiche (5–10 mm) gearbeitet, durch die spezielle Instrumente und eine Kamera eingeführt werden. Die Vorteile sind deutlich:
60 % weniger Schmerzen nach der Operation
Kürzere Erholung — das Tier kehrt schneller zu normaler Aktivität zurück
Kleinere Wunden — minimales Risiko von Komplikationen
Bessere Übersicht für den Chirurgen dank des Kamerasystems
Für wen ist LAPARO geeignet?
Die laparoskopische Kastration eignet sich für gesunde Hündinnen und Katzen jeder Größe. Vor dem Eingriff führen wir eine Voruntersuchung einschließlich Blutbild und Biochemie durch.
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